4 COLLABORATION-TOOLS FÜR EINEN BESSEREN DESIGNPROZESS

von Guillermo Seis Durán

14. März 2016

Einmal ganz ehrlich, Collaboration-Tools sind das Geheimnis hinter der Kreation großartiger Produkte! In diesem Blogbeitrag stelle ich Collaboration-Tools vor, die meinen Designprozess effizienter und leichter gemacht haben. Die Beziehung zwischen Design, Content und Entwicklung entscheidet oft über Erfolg oder Misserfolg eines Projekts.

Wie bringt man also alles unter einen Hut? Es gibt heute viele Werkzeuge auf dem Markt, die helfen, den Design-Workflow und die Zusammenarbeit zu erleichtern und besser zu strukturieren. Hier stelle ich Programme vor, die meinen Design- und Development-Prozess boosten.

1. SKETCH

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Sketch ist ein für UI/UX Design entwickeltes Programm, dass sich auf das Wesentliche konzentriert und so gerade die Welt der Designer erobert. Für jeden Webdesigner wird Sketch den Designprozess verbessern.

Was ich besonders an Sketch mag, sind die vordefinierten Layouts, die viel Zeit sparen. Darum empfehle ich den Download der App „Sketch Mirror“, um die Mobile Preview nutzen zu können. Es ist auch sinnvoll „Craft“ von Invision zu installieren, denn dieses Plugin beschleunigt das Erstellen von Content mit Dummy-Texten und Images, Usernamen durch einen Namensgenerator und Dummy-Avatare.

Vor allem der Designprozess mit Sketch ist ein Genuss! Die Einfachheit von Sketch macht das Programm intuitiv begreifbar und es lässt sich leicht in den täglichen Design-Workflow implementieren. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass Sketch gut mit anderen Designprogrammen, wie zum Beispiel Zeplin, zusammenarbeitet.

Unser Design-Team probierte Sketch für ein Responsives Webprojekt, das viele Untersektionen und eine Vielzahl von unterschiedlichen Designs für Desktop, Tablet und Mobile beinhaltete - das Design Experience war großartig. Ein vergleichbares Programm zu Sketch ist Moqups.

2. ZEPLIN

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Ganz einfach, ich liebe Zeplin! Zeplin ist ein Collaboration-Tool für Designer, Content Creator, Frontend Developer und vor allem auch für Kunden. Man kann damit Projekte für Android, iOS oder Web kreieren. Zeplin ist mit anderen Designprogrammen kompatibel und der Import von Sketch-Files ist sehr einfach und komfortabel. Man braucht nur die Sketch-Files nehmen, Zeplin öffnen und kann die Files mit dem Shortcut „Command + E“ automatisch in das Artboard von Zeplin hochladen. Die importierten Sketch-Files beinhalten die Farben und Assets, die für das Design benutzt wurden. In Zeplin kann man die Farben auswählen, die man in den Guidelines speichern will und kann Entwickler einfach zu einem Projekt einladen. Zur einfachen Kommunikation bei Korrekturen und Anmerkungen kann man die gewünschten Parts markieren und Kommentare dazu schreiben, die alle Projektbeteiligten einsehen können. Im Zeplin-Viewer können Entwickler einfach die Farben, Dimensionen und Assets der Designentwürfe einsehen. Das Programm erzeugt automatisch Styleguides für die Designer und hilft den Entwicklern, das Design zu programmieren.

Eines der vielen zeitsparenden Features sind die Metriken, die, je nachdem für welche Plattform man entwickelt, die richtige Maßeinheit anzeigen. So wird Zeplin, wenn man eine Android App entwickelt, automatisch „DP“ verwenden, bei iOS wird es „Points“ verwenden und für das Web wird es „Pixel“ nutzen. Eine gleichwertige Alternative zu Zeplin findet man in Avocode.

3. INVISION

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Invision ist ein weiteres Collaboration-Tool, das den Workflow und die Interaktion zwischen Designern und Entwicklern auf ein ganz neues Niveau hebt. Genau genommen handelt es sich bei Invision um ein interaktives Prototyping-Tool, dass das Präsentieren von Designs für Entwickler und Kunden sehr angenehm macht. Invision bietet eine realitätsnahe Interaktionsdarstellung des Prototyps anstatt Einzelbilder des Designs und macht das Look-and-feel des Prototyps erlebbar. Die Installation des Programms ist simpel und Files der Entwürfe können einfach importiert werden. Eines meiner Lieblingsfeatures in Invision ist die Möglichkeit, bestehende, klickbare Prototypen mit neuen Mockups upzudaten, ohne wiederholt neue Schaltflächen zu erstellen.

Invision macht es Designern einfach, Inkonsistenzen in ihrem UX auszumachen. Für die Kunden ist Invision eine exzellenter Weg, um das Produkt zu visualisieren, die Interaktionen zu erleben und diese vollständig zu verstehen.

4. SLACK

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Slack ist die perfekte Mitteilungszentrale. Sogenannte Slack-Teams erlauben es Communities, Gruppen oder Teams mittels URL oder durch Einladung beizutreten. Ursprünglich war Slack für die organisationale Kommunikation gedacht, wandelte sich dann zu einer Kommunikationsplattform, wofür die User bislang Message Boards oder Soziale Medien wie Facebook- oder LinkedIn-Gruppen verwendet hatten. Viele dieser Communities sind nach Themen kategorisiert, die für Diskussionen interessant sind. Als Alternative können, zur täglichen digitalen Kommunikation in Teams, auch E-Mail, Messaging über Skype oder Soziale Intranets wie Yammer herangezogen werden.

Das war ein kurzer Überblick über einige Programme, die bei uns sowohl im Design-Team, als auch im Developer-Team Verwendung finden. Ich empfehle auch die nachfolgenden Programme, für Ihren Prototyping- , Design- und Kollaborationsprozess auszuprobieren: Moqups, wireframe.cc, MockFlow, Savahapp, Concept.ly, Marvel, Justinmind und Usersnap.

 

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