Loggt man sich als UserIn in das bekannteste soziale Netzwerk weltweit ein, erhält man dank des Facebook EdgeRank Algorithmus täglich in etwa 300 verschiedene selektierte Beiträge aus rund 1.500 Beiträgen von Freunden, von Menschen, denen man folgt, oder von Seiten, denen man ein freundliches "Gefällt mir" verpasst hat.

So funktioniert der Facebook EdgeRank Algorithmus

Ziel dieses Filters ist es, den NutzerInnen auch wirklich Content zu liefern, der sie interessiert. Dies funktioniert nach bestimmten Parametern, die die NutzerInnen durch ihre Aktionen auf Facebook liefern:

  • Anzahl an Interaktionen mit Freunden, Seiten und Personen öffentlichen Interesses (Schauspieler, Journalisten etc.)
  • Anzahl an Likes, Shares und Kommentaren, die ein Posting erhält (insbesondere von Freunden)
  • Die Stärke der Interaktion des/r UserIn mit dieser Form von Posting in der Vergangenheit
  • Tatsächliches Teilen oder Verstecken des Postings auf der Plattform

Mit dem neuen Update des Algorithmus bekommen nun auch ältere Beiträge eine Portion mehr Aufmerksamkeit.

Update des Facebook EdgeRank Algorithmus - Stichwort Interaktion

Hinter dem "neuen Anstrich" des Facebook EdgeRank Algorithmus steckt eine simple wie logische Erklärung: Facebook möchte die Interaktion zwischen den NutzerInnen auf seiner Plattform steigern. Dies heißt natürlich auch, Interesse zu wecken, was nur mit Inhalten möglich ist, die auch wirklich Anklang finden.

Die konkrete Änderung des Algorithmus ermöglicht eine Vorreihung älterer Beiträge, sofern diese oft kommentiert und geliked werden. Nach Angaben von Facebook, konnte man bei einem ersten Test die Anzahl der Likes, Shares und Kommentare bei Beiträgen von Freunden um bereits 5% steigern, bei Seiten sogar um 8%.

Die Anzahl der Stories, die tatsächlich gelesen werden, konnte ebenfalls ein Plus verzeichnen: von 57% auf insgesamt 70%.

Fazit

Wie sich das Update des Facebook EdgeRank Algorithmus wirklich auf die Qualität des Newsfeed auswirkt, bleibt abzuwarten. Aus marketingtechnischer Sicht ist die Veränderung - sofern die Zahlen von Facebook stimmen - auf jeden Fall begrüßenswert.