Sie sind vielen, vor allem dubiosen Social Media Marketern ein Dorn im Auge und doch haben sie ihre Berechtigung: die Facebook Gewinnspiel Richtlinien.

Wer kennt die vielen Gewinnspiele nicht, die einem den Newsfeed auf der Social Media Plattform Nummer Eins, "versüßen"? Sie haben ihren Ursprung oftmals auf Markenseiten und locken mit einer Teilnahme durch "Liken", "Sharen" und dem Schreiben von Kommentaren. Das Ziel dahinter ist meist eine rasche und effiziente Steigerung der Reichweite sowie der Sichtbarkeit (EdgeRank) einer Seite. Andere Firmen wollen die NutzerInnen schlicht auf Spam- und Scam-Seiten lotsen.

Eins haben diese illegalen Verlosungen aber alle gemein: sie verstoßen gegen die Facebook Gewinnspiel Richtlinien und das nicht zu knapp. Ganz Facebook leidet unter den illegalen Gewinnspielen, die nicht nur eine enorme Menge an Spam verursachen, sondern die allgemeine Qualität der Newsfeeds senken und zur Verärgerung der UserInnen führt.

Facebook Gewinnspiel Richtlinien - Gründe für den Verstoß

Es kursieren verschiedene Meinungen darüber, warum manche Social Media MarkterInnen den illegalen dem legalen Weg vorziehen:

EdgeRank

Der EdgeRank ist zunächst ein scheinbarer Grund für den Verstoß gegen die Facebook Gewinnspiel Richtlinien. Jedoch steigern die Seiten durch ihre Verlosungen nur für kurze Zeit ihre Reichweite und Sichtbarkeit. Auf lange Zeit hin gesehen, entsteht zwischen ihnen und den UserInnen keine Bindung.

Finanzieller Aspekt

Mangelndes Budget kann heutzutage kaum ein Grund sein, warum man sich für illegale Gewinnspiele entscheidet, denn die legalen Alternativen, wie die "Sponsored Posts" sind mittlerweile auch für kleine Unternehmen leistbar.

Mitläufer Apsekt

Das Argument, viele Unternehmen würden beim Verstoß gegen die Facebook Gewinnspiel Richtlinien in eine Mitläuferrolle abdriften, könnte stimmen. Denn viele sehen die kurzzeitige Steigerung des "Traffic" sicherlich als großes Plus, jedoch werden genau dann die negativen Konsequenzen ausgeblendet.

Das Fazit der illegalen Gewinnspiele lautet definitiv: "Bitte nicht zuhause nachmachen!"

Obwohl langläufig verbreitet wird, Facebook würde die Verstöße nicht ahnden, besteht ein hohes Risiko für alle Unternehmen, die illegale Gewinnspiele starten. Facebook konzentriert sich bei der Verfolgung vor allem auf die Seiten mit hoher Reichweite. Ist die Seite oder das App erst einmal gesichtet worden, wird seitens Facebook kurzer Prozess gemacht, was bedeutet, dass der "Übeltäter" auf der Plattform endgütlig der Vergangheit angehört und somit die Möglichkeiten gleich Null sind, eine Kundenbindung überhaupt erst aufbauen zu können.