Mit Facebook Verified Pages führt der Social Media Riese die längst überfällige Funktion ein, die man bereits von Twitter und Google+ kennt.

Das neue Feature, das die Online-Plattform diese Woche eingeführt hat, macht mithilfe eines kleinen blauen Badges ("bestätigte Seite") der Usergemeinschaft deutlich, dass die Fanpage des/der Journalistin oder Stars/VIPs auch wirklich von der öffentlichen Person selbst oder ihrem Kommunikationsteam betrieben wird. Samit soll vermieden werden, dass Fans einer falschen Identität auf den Leim gehen.

Facebook als Channel für Medien, JournalistInnen und Prominente

Das Facebook Verified Pages Feature richtet sich lediglich an eine kleine Gruppe von SeitenbetreiberInnen (Prominente, JournalistInnen, repräsentative Staatspersonen, beliebte Marken und Geschäfte) mit großem Publikum. Beispiele für bereits verifizierte Seiten sind britischen Musiker Coldplay, US-Präsident Barack Obama, Kaffee-Kette Starbucks und Talk Legende David Letterman. Folgt man einer der Seite, erkennt man am blauen Badge sofort, dass die Statusmeldung (z.B. neue Coldplay Single) definitiv kein Fake ist.

Facebook Verified Pages: Barack Obama Facebook Verified Page: Barack Obama

In unseren Breiten gibt es noch sehr, sehr wenige verified Pages, weder David Camerons noch Angela Merkels Page wurden verifiziert. Auch Unternehmen wie Volkswagen wartet noch auf eine Verifizierung, Red Bull und Swarovski hingegen haben schon das blaue Abzeichen.

Keine Facebook verified Pages: Angela Merkel Keine Facebook verified Page: Angela Merkel

Wie bekommt man Facebook Verified Pages?

Zum Thema, nach welchem Schema der Authentifizierungsprozess von Facebook Verified Pages tatsächlich abläuft, lässt sich Facebook derzeit noch nicht in die Karten blicken. Prominente mit großen Fangemeinschaften werden dieser Tage bereits die Badges auf ihren Seiten vorfinden, ohne danach gefragt zu haben.

Facebook auf den Spuren von Twitter

Mit Facebook Verified Pages folgt das soziale Netzwerk dem Vorbild von Twitter. Bereits mit dem Abonnement Feature, das Facebook im letzten Jahr herausbrachte, ist es möglich, den Neuigkeiten von Profilen zu folgen, ohne eine beidseitige Freundschaft zu formen. Somit fungiert die Plattform immer mehr auch als Informationsquelle, zusätzlich zu der üblichen sozialen Verbindungsfunktion.