Seit seinem Launch im Oktober 2012 hat das neue Disavow Tool von Google weltweit bereits für viel Aufsehen bei SEO Experten wie Webmastern gesorgt. Angedacht, um schlechte, unnatürliche Links von der eigenen Seite zu verbannen, erfüllt das Google Tool grundsätzlich eine mehr als praktische Funktion. Das Tool ist jedoch mit Vorsicht zu genießen. Falsch angewendet, kann es durchaus auch negative Folgen mit sich bringen.

Bereits bei der Präsentation betonte Matt Cutts von Google, dass sich das Disavow Tool nicht für alle Seiten eignet. Nur wer z.B. von Google bereits eine Benachrichtigung über die Gefährung der eigenen Seite durch unseriöse Links erhalten hat und sich wirklich sicher ist, dass sich schlechte Links auf der Seite häufen, sollte das Tool verwenden. Wie es genau funktioniert, erklärt Matt Cutts Schritt für Schritt in dem Disavow Links Video.

Um sich vor schlechten Links zu schützen, ist vor allem das manuelle Screening der eigenen Seite wichtig. Erst wenn die eigenen Versuche, die eigene Seite von negativen Links zu befreien, scheitern, rät Matt Cutts zum Einsatz des Disavow Tools. Obwohl Google betont, dass das Tool Seiten nicht schaden kann, bleibt ungeklärt, ob man durch eine Nutzung des Google Disavow Tools nicht in die direkte Schusslinie von Google gerät.

Klar ist, dass das neue Google Disavow Tool eine mächtige Waffe im Kampf gegen negative SEO Taktiken und schlechte Links darstellt. Doch dieses Potenzial kann auch schnell negative Auswirkungen haben. Lassen Sie sich im Zweifelsfall also am besten von den Experten beraten. So kommt es auch zu keinem bösen SEO Erwachen.