Im Mai 2016 legte Barbara Ogris ihre Hoffnungen auf einen Brief aus Hogwarts erst einmal beiseite und begann als Web Designerin bei Pulpmedia. Was sie an der Grafik besonders schätzt, ist die Möglichkeit, sich täglich neu zu verwirklichen.

Ein Wort, mit dem man dich beschreiben kann:

leidenschaftlich

Ein Wort, das am besten beschreibt, wie du arbeitest:

intuitiv

Warum hast du dich für deinen Beruf entschieden?

Bewusst hab ich mich nicht dafür entschieden... ich wusste nach der Unterstufe nicht recht, wohin mit mir. Gott sei Dank kennen mich Mum und Paps oft besser als ich mich selbst und haben mir die Richtung ein bisschen vorgegeben.

Wie würdest du deinen Beruf bezeichnen?

abwechslungsreich, fordernd, kreativ, spannend, manipulativ, bunt

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Barbaras Arbeitsplatz bei Pulpmedia Barbaras Arbeitsplatz bei Pulpmedia

Ich komme zwischen 07:30 Uhr und 08:00 Uhr in die Arbeit (jap, ich bin ein Frühaufsteherin UND trinke keinen Kaffee – sowas gibt’s...). Danach checke ich meine Mails, Slack und Trello und beginne damit, meine Tasks abzuarbeiten. Die reichen von Social-Media-Postings über Screendesigns bis hin zu Pitchvorbereitungen. Dazwischen finden viele kleine Meetings, Kick-offs und Brainstormings auch mit anderen Abteilungen und/oder Kunden statt.

Gegen 12:30 Uhr gibt’s Mittagessen und gegen 17:00 Uhr geh ich meist aus dem Büro – außer freitags, da arbeite ich bis ca. 12:30 Uhr, lasse mir dann die Pizza schmecken und verabschiede mich gegen 13:00 Uhr in mein Wochenende.

Was gefällt dir an deiner Arbeit am meisten?

Dass man sich weiterbilden und jeden Tag dazulernen muss, um am Ball zu bleiben. Ich hasse Stillstand.

Wenn du jetzt nicht im Bereich Grafik tätig wärst, welchen Beruf hättest du ergriffen?

Physik und Chemie haben mich immer schon total interessiert. Als Studienwahl war es mir dann aber doch zu trocken... Ansonsten würde ich liebend gern Mode designen oder kochen/backen.

Wo holst du dir die in deinem Job nötige Inspiration?

Natürlich lese ich Blogs wie designtagebuch oder schau’ auf Pinterest, Behance, Awwwards, dribbble und Co. vorbei. Richtig gute Ideen kommen aber vor allem dann, wenn ich den Kopf mal total frei habe. Außerdem lieb ich es, mit anderen motivierten Kreativen zu brainstormen. Im Dialog entstehen oft echt gute Ideen und man betrachtet die Dinge aus einem ganz anderen – neuen – Blickwinkel.

Welche Musik hörst du während der Arbeit?

Das kommt auf meine Tagesverfassung an...

Welchen Blog kannst du uns empfehlen?

Es gibt keinen Blog, den ich täglich öffne. Meist stoße ich auf ein Problem bzw. möchte etwas Neues ausprobieren und mich dazu informieren. D. h. ich suche eher gezielt nach Themen.

Oft finde ich mich aber auf designtagebuch, t3n, oder Medium wieder.

Welche Websites besuchst du täglich?

Facebook, orf.at, Google, Shutterstock/Allthefreestock (Arbeit), YouTube/Spotify

Wer ist dein berufliches Vorbild?

Ich hab kein konkretes berufliches Vorbild, mag aber Menschen, die kritikfähig sind und gerne an sich arbeiten. Menschen, die nicht nur große Visionen, sondern auch einen Plan und die nötigen Tools haben, um sie umzusetzen.

Abgesehen von Handy, Tablet und Computer – auf welches Gadget kannst du nicht verzichten?

Kindle, Topfhandschuhe, Glätteisen, Küchenmaschine, iPod

Auf welche Apps, Softwares oder Tools kannst du einfach nicht verzichten?

Bring, WhatsApp, Facebook, Instagram, Google Maps (!)

Arbeit: Slack, Trello, Zeplin, Sketch, Adobe Creative Suit

Wenn du einen TED-Talk halten könntest, welches Thema würdest du behandeln?

Warum nicht-mainstream-sein das neue mainstream-sein geworden ist.

Welcher war der beste Ratschlag, den du jemals bekommen hast?

Du brauchst keine Puma-Socken, um cool zu sein. ;)

In welcher alltäglichen Sache bist du besser als andere?

Harry-Potter-Rewatching/-Rereading, Kofferpacken