Pulpmedia Spotlight: Felix Hubr, Cinematographer

von Theresa Janda

01. April 2019

 

Felix plant und dreht Image- & Contentvideos bei Pulpmedia. Sein Aufgabengebiet reicht von Regie bis Kameraführung.

Ein Wort, mit dem man dich beschreiben kann:

Hungrig (egal, ob auf neue Projekte oder einfach gutes Essen)

Ein Wort, das am besten beschreibt, wie du arbeitest:

Strukturiert (Planung und Struktur sind bei Dreharbeiten extrem wichtig)

Warum hast du dich für deinen Beruf entschieden?

Für mich waren Geld oder Karriere nie gute Beweggründe bei der Berufswahl. Mir war immer wichtig, dass es mir Spaß macht und ich voller Überzeugung und Leidenschaft dahinterstehen kann.

Wie würdest du deinen Beruf bezeichnen?

(Heraus-)fordernd, abwechslungsreich, oft unberechenbar (vor allem bei Außendrehs) und als ständigen Wettlauf gegen die Zeit.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Teilt sich grob in zwei Bereiche: Vorbereitung & Produktion. Die Vorbereitungsphase beinhaltet unter anderem das Schreiben von Konzepten, die visuelle Auflösung von Drehbüchern (Erstellung von Storyboards), (Online) Castings sowie Teile der Planung von Drehs.

Im Bereich Produktion hängt mein Aufgabengebiet stark von der Größe des Endprodukts ab, aber kann von Kamera bis Aufnahmeleitung oder Regie alles beinhalten. Vorzugsweise stehe ich aber hinter der Kamera. 

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Was gefällt dir an deiner Arbeit am meisten?

Ganz klar: das Produzieren. Es ist einfach ein schönes Gefühl, wenn man Konzepte, die man schon länger plant, schließlich umsetzen darf und diese Realität werden lässt.

Wenn du jetzt nicht im Bereich Video tätig wärst, welchen Beruf hättest du ergriffen?

Ich wäre vermutlich Architekt, nachdem ich schon ein paar Semester in die Richtung studiert hatte.

Wo holst du dir die in deinem Job nötige Inspiration?

Wesentliche Inspiration stellen für mich Filmfestivals dar. Das Angebot dabei ist riesig und immer bereichernd auf unterschiedliche Arten & Weisen. Sei es der Austausch mit anderen Filmemachern, interessante Q&A´s, die Einblicke hinter die Kulissen gewähren, aber natürlich auch die Filme an sich.

Welche Musik hörst du während der Arbeit?

Das passiert leider nur selten. Bei Dreharbeiten ist das unmöglich und in der Konzeptphase, gerade beim Schreiben, brauche ich eher meine Ruhe. Darum freue ich mich auch jedes Mal schon aufs Color Grading - das ist oft die einzige Gelegenheit, in der Arbeit Musik zu hören. Und dann hör ich eher was Entspannendes in die elektronische Richtung à la Flying Lotus, Bonobo oder so.

Welchen Blog kannst du uns empfehlen?

Filmschaffenden vermutlich eh bekannt, aber immer wieder witzig: Shittyrigs.com

Oldie but Goldie: thisiscolossal.com für alle Kunstbegeisterten unter euch.

Welche Websites besuchst du täglich?

Youtube, Vimeo, Frame.IO

Wer ist dein berufliches Vorbild?

Wenn ich es ganz schnell beantworten muss, würde ich sagen: Sorin Dragoi (RsC). Er begleitete und förderte mich während meines Studiums an der Kunstuniversität Linz und darüber hinaus. Er war für mich Mentor und Vorbild zugleich und ich verdanke ihm viel meiner Erfahrungswerte.

Abgesehen von Handy, Tablet und Computer – auf welches Gadget kannst du nicht verzichten?

Nicht schwer zu beantworten: Kamera.

Auf welche Apps, Softwares oder Tools kannst du einfach nicht verzichten?

Viewfinder App, DOF (Depth of Field) zur Bestimmung der Tiefenschärfe & Sonnenstands-App für Außendrehs

Wenn du einen TED-Talk halten könntest, welches Thema würdest du behandeln?

Selbständigkeit im kreativen Umfeld.

Welcher war der beste Ratschlag, den du jemals bekommen hast?

Tu es.

In welcher alltäglichen Sache bist du besser als andere?

Kochen. Ich bin ja auch immer hungrig. ;)

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