Guillermo Seis Durán, der Mexikaner. Ein kreativer Digitaldesigner, geboren in Mexiko, wohnhaft in Österreich. Ein junger Geist, bereit für neue Herausforderungen.

Ein Wort, mit dem man dich beschreiben kann:

Mexikanisch.

Ein Wort, das am besten beschreibt, wie du arbeitest:

Red Bull.

Warum hast du dich für deinen Beruf entschieden?

2006 arbeitete ich für ein lokales Magazin. Dabei entdeckte ich Photoshop und damit auch meine Leidenschaft für den kreativen Bereich und dafür, Ideen zu entwickeln und sie von der Planung bis zur endgültigen Verwirklichung umzusetzen. Deshalb entschied ich mich für eine Karriere, die mir die Freiheit gibt, zu erschaffen, zu designen und innovativ zu arbeiten.

Wie würdest du deinen Beruf bezeichnen?

Als ein Laboratorium für Ideen.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

IMG_20160510_142518 Guillermos Arbeitsplatz bei Pulpmedia

Ich wache um 05:30 Uhr auf, packe meine Sachen und gehe ins Fitness-Studio. Sport ist ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Work-Life-Balance. Um 08:40 Uhr komme ich zur Arbeit und frühstücke erst einmal (üblicherweise griechisches Joghurt mit Haferflocken). Natürlich darf dabei auch eine große Tasse Kaffee nicht fehlen. Das Frühstück nehme ich an meinem Arbeitsplatz zu mir und lese dabei – meistens Blogs über Design, Innovation und digitale Technologien. Danach öffne ich meine Wunderlist-App und organisiere damit alle anstehenden Aufgaben des Tages und der Woche. Den Rest des Tages verbringe ich mit Screen Design, Prototypen und Meetings.

Was gefällt dir an deiner Arbeit am meisten?

Am meisten mag ich die energiegeladene Atmosphäre innerhalb des Teams. Pulpmedia ist ein offenes Forum für Ideen, ein Platz, wo wir uns über Wissen austauschen und außergewöhnliche Dinge erschaffen. Ich liebe es, dass wir oftmals große Risiken eingehen und dabei nach dem Alles-oder-nichts-Prinzip vorgehen. Wir denken in großen Dimensionen, anstatt unsere Projekte klein zu halten. Das ist großartig!

Wenn du jetzt nicht im Bereich Graphics & Design tätig wärst, welchen Beruf hättest du ergriffen?

Es war schon immer mein Wunsch, später einmal ein Restaurant/Café zu eröffnen oder Musiker zu werden, so wie Beyoncé. Sie ist mein Vorbild.

Wo holst du dir die in deinem Job nötige Inspiration?

Meine Inspiration finde ich in Musik und Blogs. Musik hilft mir, meinen Kopf freizubekommen. Oft entwickle ich dabei Designs in meinem Kopf und setze diese dann auch um. Blogs sind eine gute Möglichkeit, um auf dem neuesten Stand zu bleiben und die Grenzen des Möglichen zu erweitern.

Welche Musik hörst du während der Arbeit?

Ich habe einen wirklich merkwürdigen Musikgeschmack. Ich höre oft Beyoncé, wechsle dann zu brasilianischem Samba und höre danach Britney Spears (alles, was sie vor ihrem Absturz gemacht hat) oder Salsa. WTF? Manchmal höre ich auch Soundtracks aus Disney Musicals.

Welchen Blog kannst du uns empfehlen?

Ich lese gerne Advertising Age, Adweek, fubiz.net und Think with Google.

Welche Websites besuchst du täglich?

Cannes Lions, Droga 5, Awwwards.

Wer ist dein berufliches Vorbild?

David Droga.

Abgesehen von Handy, Tablet und Computer – auf welches Gadget kannst du nicht verzichten?

Meine Kopfhörer.

Auf welche Apps, Softwares oder Tools kannst du einfach nicht verzichten?

Bleistift und Notizbuch.

Wenn du einen TED-Talk halten könntest, welches Thema würdest du behandeln?

Die Zukunft von Brands in der digitalen Ära.

Viele Manager denken, sie würden digital handeln, nur weil sie ihre ATL-Kampagnen mittels Online-Banner umsetzen – was natürlich nicht stimmt. Ich würde gerne darüber sprechen, wie eine echte Digitalstrategie Brands im digitalen Zeitalter vorantreiben kann.

Welcher war der beste Ratschlag, den du jemals bekommen hast?

„Gib dem Kunden nicht, was er will, sondern was er braucht“ oder „Designe nicht, um etwas schön zu machen. Designe, um es nützlich zu machen.“

In welcher alltäglichen Sache bist du besser als andere?

Being sassy! OLÉ!