Manuel Bauer ist Leiter der Video-Marketing-Abteilung bei Pulpmedia. Der passionierte Filmemacher ist immer bestens über aktuelle Videotrends, Kampagnen und die neuesten technisch-kreativen Möglichkeiten informiert.

Ein Wort, mit dem man dich beschreiben kann:

Neugierig.

Ein Wort, das am besten beschreibt, wie du arbeitest:

Vielseitig.

Warum hast du dich für deinen Beruf entschieden?

Ich liebe die Abwechslung, beruflich zumindest. Jedes Projekt ist einzigartig und die Voraussetzung der Umsetzung immer herausfordernd. Weiters bietet mir der Beruf die nötige Abwechslung zwischen Arbeit im Büro und Arbeit bei Dreharbeiten. Genau dieses Wechselspiel liebe ich.

Wie würdest du deinen Beruf bezeichnen?

nicht-langweilig-werdend

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Arbeitsplatz_Manuel

Zuallererst beschreite ich den unglaublich anstrengenden Fußweg zur Arbeit, auch 200 m können unglaublich lang sein.

Durchschnittlich trinke ich 6,8 Espressotassen pro Tag, davon bekomme ich immer wieder eine Tasse von meinen lieben Kolleginnen oder Kollegen serviert. Warum das so ist, erfahrt ihr weiter unten.

Alles dazwischen ist gar nicht so Alltag. Das kann vom Briefing für ein neues Projekt bis hin zum Videodreh in unserem Studio alles sehr spannend sein.

Was gefällt dir an deiner Arbeit am meisten?

Ich finde es schön, ein Produkt mitzugestalten. Auch wenn ein Video oder ein Film materiell nicht greifbar ist, so kann es doch emotional berühren, uns zum Lachen oder zum Weinen bringen. Das finde ich großartig.

Wenn du jetzt nicht im Bereich Video Marketing tätig wärst, welchen Beruf hättest du ergriffen?

Irgendwas mit Lebensmitteln. Ich koche sehr gerne, probiere immer wieder (falls mir die Zeit dazu bleibt) Neues aus und würde aus heutiger Sicht wohl den Beruf des Brauers ergreifen.

Wo holst du dir die in deinem Job nötige Inspiration?

Ich seh mir viele Serien, Filme, Musikvideos und Werbefilme an. Auch wenn das sehr inspirierend sein kann, so hole ich die meiste Inspiration aus Tätigkeiten, die nicht direkt mit meinen Beruf zu tun haben. Sei es ein Waldspaziergang, beim Klettern oder beim Feierabendbier mit Kolleginnen und Kollegen.

Welche Musik hörst du während der Arbeit?

So sehr ich Musik liebe, so schwer fällt es mir, sie auch beim Arbeiten zu konsumieren. Hauptgrund dafür ist vor allem, dass ich oft mit audio-visuellem Content zu tun habe bzw. für mich Musik nichts für nebenbei ist.

Welchen Blog kannst du uns empfehlen?

http://wanderingdp.com/

Exzellenter Podcast und Blog von Patrick O’Sullivan. Der Blog widmet sich der Cinematographie in der Werbefilmindustrie, behandelt spannende Themen und macht Interviews mit herausragenden DoP’s unserer Zeit.

Welche Websites besuchst du täglich?

youtube.com, vimeo.com, facebook.com

Wer ist dein berufliches Vorbild?

Ich habe nicht direkt ein berufliches Vorbild, jedoch finde ich den schwedischen Koch Magnus Nilsson eine sehr inspirierende Persönlichkeit. Seine Neugier und sein Drang sich ständig weiterzuentwickeln und dennoch bodenständig zu bleiben beeindruckt mich sehr. Sein Restaurant Fäviken Magasinet ist im hohen Norden Schwedens, bietet Platz für nur 16 Personen und ist für 2017 beinahe ausgebucht.

Abgesehen von Handy, Tablet und Computer – auf welches Gadget kannst du nicht verzichten?

Mein Sekonic L-758D Belichtungsmessgerät ;-)

Auf welche Apps, Softwares oder Tools kannst du einfach nicht verzichten?

Helios, Shot Lister und pCam.

Wenn du einen TED-Talk halten könntest, welches Thema würdest du behandeln?

Ich denke, dass Chris Anderson’s TED-Talk „How web video powers global innovation“ eine perfekte Themenvorlage ist. Da mich seit meiner Studienzeit Begriffe wie „moderne Mythenbildung“ und „kollektives Gedächtnis“ begleiten, wäre wohl ein Thema aus dem Bereich der Gedächtnistheorien durchaus spannend.

Welcher war der beste Ratschlag, den du jemals bekommen hast?

Es ist immer der richtige Zeitpunkt, etwas zu tun.

In welcher alltäglichen Sache bist du besser als andere?

Beim „Espressotassen bei der Kaffeemaschine stehen lassen“.