Nadja Pracher ist nicht nur für das Accounting und Projektmanagement bei Pulpmedia zuständig, sondern auch die Schnittstelle zwischen den Abteilungen – oder anders gesagt: ein Simultanübersetzer zwischen kreativen Köpfen, die unterschiedliche Sprachen sprechen und ohne sie so ziemlich aufgeschmissen wären. Außerdem hat sie ein Faible für Eulen und das alleine ist schon Grund genug, um sie super zu finden!


Ein Wort, mit dem man dich beschreiben kann:

Patschert.

Ein Wort, das am besten beschreibt, wie du arbeitest:

Flexibel ( und geduldig).

Warum hast du dich für deinen Beruf entschieden?

Naja, eigentlich habe ich mich nie dafür entschieden, sondern bin dort hingewachsen. Nach dem Studienabschluss habe ich als Assistentin der Geschäftsführung angefangen und nebenbei einige Arbeiten erledigt aus denen mittlerweile Abteilungen gewachsen sind. Da die Projektleitung und Kundenbetreuung aber doch immer das war, was mir am besten gefiel, habe ich mich hierin weiterentwickelt und darf mir nun auch das Büro mit den Chefs teilen :-) .

Wie würdest du deinen Beruf bezeichnen?

Vermittlerin und Übersetzerin – gesponnene Ideen in Konzepte verarbeiten, Teams bilden und koordinieren, Buzzwords und Technik-Latein erstmals mir selbst verständlich machen und dann so zu formulieren, dass auch Branchenfremde verstehen, an was wir gerade arbeiten.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Der halbe Vormittag vergeht meist damit, Mails zu checken und Fragen der Kollegen auf Trello zu beantworten, gefolgt von Telefonaten und heißen Diskussionen darüber, wo und was denn mittags gespeist wird. Sind keine Kundentermine angesagt, verbringe ich dennoch meist ein Drittel meiner Arbeitszeit nicht am eigenen Schreibtisch, sondern irgendwo zwischen Developement, Grafik, Contentabteilung und Ad Operations, da sich nicht alles schriftlich regeln lässt.

Nadja Schreibtisch Nadjas Arbeitsplatz bei Pulpmedia.

Was gefällt dir an deiner Arbeit am meisten?

Das Vertrauen unserer Kunden, womit wir die Möglichkeit erhalten, spannende Projekte umzusetzen und dabei mit einem Team aus Experten zusammen zu arbeiten, die in den letzten (fast schon fünf Jahren!) zu meiner Familie geworden sind.

Wenn du jetzt nicht Account Managerin wärst, welchen Beruf hättest du ergriffen?

Wenn ich jetzt nicht Account Managerin und Projektleiterin wäre, dann würde ich vermutlich immer noch von Kulturprojekt zu Kulturprojekt hüpfen und auf die nächste Förderung hoffen, damit ich auch im Folgemonat meine Miete zahlen kann. Oder ich hätte mittlerweile den Hut drauf gehauen und würde mich der Planung von Schwertransporten widmen – ja, das fasziniert mich wirklich!

Wo holst du dir die in deinem Job nötige Inspiration?

In Gesprächen mit Kollegen und Freunden und bei einem gepflegten Bier nach der Arbeit.

Welche Musik hörst du während der Arbeit?

Wenn ich gut drauf bin und mich konzentrieren muss, dann Hardcore, Metalcore, Transecore. Wenn ich mal nicht so gut drauf und melancholisch bin, dann höre ich ein bisschen Alternative Rock.

Welchen Blog kannst du uns empfehlen?

Kommt immer auf das Thema an mit dem ich mich gerade beschäftige. Im Arbeitsalltag stoße ich dabei immer wieder auf http://www.thomashutter.com und http://mashable.com.

Welche Websites besuchst du täglich?

Facebook, derstandard.at, Wikipedia.

Wer ist dein berufliches Vorbild?

Meine große Schwester.

Abgesehen von Handy, Tablet und Computer – auf welches Gadget kannst du nicht verzichten?

Flaschenöffner.

Auf welche Apps, Softwares oder Tools kannst du einfach nicht verzichten?

Auf WhatsApp und den guten alten Taschenrechner.

Wenn du einen TED-Talk halten könntest, welches Thema würdest du behandeln?

Der Totenkult und die Trauerarbeit unserer Zukunft. Ich musste leider in den letzten Jahren Begräbnisse von Verwandten besuchen, die in den 1920/30 Jahren geboren wurden und auch solche von jüngeren Menschen. Hier habe ich bereits Unterschiede in den Generationen festgestellt und diese werden noch markanter werden, wenn meiner Generation einmal das Licht ausgeht. Plätze auf Friedhöfen werden knapper und ein Trend zu digitalen Friedhöfen ist zu beobachten. Das Thema finde ich sehr spannend, auch wenn’s makaber klingt.

Welcher war der beste Ratschlag, den du jemals bekommen hast?

Hör auf dein Gefühl. Vernunft ist nicht immer das vernünftigste.