Paul Lanzerstorfer war als Mitgründer und CEO von Pulpmedia von Anfang an dabei und freut sich heute, dass daraus das geworden ist, was es ist. Die Pulpies sieht er als seine zweite Familie - mit allem, was dazugehört.

Ein Wort, mit dem man dich beschreiben kann:

Reflektiert.

Ein Wort, das am besten beschreibt, wie du arbeitest:

Strukturiert.

Warum hast du dich für deinen Beruf entschieden?

Weil ich nicht mit den Scheißideen von anderen leben wollte, sondern selbst Scheißideen haben wollte.

Wie würdest du deinen Beruf bezeichnen?

Geschäftsführer.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Pauls Arbeitsplatz Pauls Arbeitsplatz bei Pulpmedia

Nachdem ich meinen Sohn im Kindergarten abgeliefert habe, höre ich Podcasts im Auto auf dem Weg zur Arbeit.

Bei Kaffee und Wasser gehe ich jeden Morgen zuerst die Finanzen durch, dann bearbeite ich alle Mails, die seit dem Vortag neu dazugekommen sind und lege mir einen groben Fahrplan für den Tag zurecht.

Der Tag ist meistens angereichert mit diversen Besprechungen von Projekten oder firmeninternen Dingen. Meistens arbeite ich an irgendeiner Präsentation, sei es ein Pitch, eine neue Kampagne oder ein Speakerslot bei einer Konferenz. Außerdem gibt es immer irgendwelche Kreativmeetings und Konzepte zu verfassen.

Dazwischen immer wieder und bis ganz zum Schluss: Mails abarbeiten – ich gehe sehr gerne mit einer Inbox Zero nach Hause und es gelingt mir überraschend oft.

Was gefällt dir an deiner Arbeit am meisten?

Brainstormings und Präsentationen.

Wenn du jetzt nicht als Geschäftsführer tätig wärst, welchen Beruf hättest du ergriffen?

Als Kind wollte ich immer Lehrer werden. Jetzt wäre ich aller Wahrscheinlichkeit nach in der Gastronomie, aber auch selbstständig.

Wo holst du dir die in deinem Job nötige Inspiration?

Konferenzen, Podcasts, Blogs, Bücher und Gespräche mit Pulpies und anderen Menschen aus der Branche.

Welche Musik hörst du während der Arbeit?

Ich bin noch immer im Alternative Rock der 90er-Jahre hängen geblieben, entsprechend sind Smashing Pumpkins, Nirvana und Konsorten stets dabei. Natürlich gibt es auch heute immer wieder verdammt guten Rock. Gerne darf auch ab und an etwas Elektronisches und guter Pop reingestreut werden.

Welchen Blog kannst du uns empfehlen?

Die Blogs von Unbounce und Hubspot lese ich wohl am regelmäßigsten. Ansonsten habe ich eine sehr gut zusammengestellte Twittertimeline mit immer wieder interessanten Links, die ich dann auch teile (@Lanzelot13).

Privat finde ich die Tagespresse immer wieder mal ganz gelungen.

Welche Websites besuchst du täglich?

facebook.com, derstandard.at, orf.at.

Wer ist dein berufliches Vorbild?

Steve Jobs, obwohl der menschlich wohl ein ziemliches Arschloch war. Seine Produktpräsentationen fand ich aber immer großartig.

Elon Musk ist sicher auch dazuzuzählen.

Mir gefällt auch, was ich so über Satya Nadella gelesen habe.

Abgesehen von Handy, Tablet und Computer – auf welches Gadget kannst du nicht verzichten?

Seit ich einen Kindle (und vor allem den Paperwhite) habe, habe ich kein physisches Buch mehr gelesen (und ich lese sehr gerne). Sobald die Apple Watch vernünftige Features hat, möchte ich mir so eine zulegen und bin mir ziemlich sicher, dass bald viel mehr Menschen Wearables in der einen oder anderen Form tragen werden.

Auf welche Apps, Softwares oder Tools kannst du einfach nicht verzichten?

Twitter, Instagram, Facebook und Timehop öffne ich täglich.

Beruflich käme ich ohne Trello, Slack, Evernote und Google Spreadsheet wohl nicht mehr aus. Ich bin gespannt, wie die großartige Sunrise App (Kalender) in (den ausgezeichneten E-Mail-Client) Outlook integriert werden wird. Für Präsentationen gibt es für mich nur Keynote von Apple und Word ist als Textverarbeitungstool noch immer ungeschlagen.

Privat verbrenne ich viele Stunden auf AlienBlue (reddit), Podcasts höre ich über Overcast. Immer wieder öffne ich Pinterest und Snapchat. Bring ist eine sehr schön gemachte Einkaufslisten-App. IMDb und Wikiwand verwende ich ständig zum gscheitwascheln. Dann gebe ich mein Geld noch am liebsten in der Amazon App aus.

Ich verwende wirklich viele Apps sehr regelmäßig, stelle ich gerade fest.

Wenn du einen TED-Talk halten könntest, welches Thema würdest du behandeln?

Ich hab mal auf Medium einen Blogpost zum Thema „What makes you happy?“ verfasst, der doch ein paar Leser erreicht hat. Ich denke, darüber könnte ich auch ganz gut reden.

Berufliche Themen wären wohl im Moment Kreatives Content Marketing oder Videomarketing.

Welcher war der beste Ratschlag, den du jemals bekommen hast?

Ich weiß nicht mehr, von wo ich das her habe, aber „Es gibt kein Richtig oder Falsch, nur Konsequenzen“ finde ich extrem gut.

In welcher alltäglichen Sache bist du besser als andere?

Meine Frau sagt, dass meine Eierspeisen die besten sind.