„Agenturmutti“ – ich würd mich selber nie so titulieren, die Bezeichnung kommt aber immer wieder von meinen lieben Kollegen.

Auf der einen Seite hadere ich ganz leicht damit, da ich mich dadurch älter fühle als ich bin – auf der anderen Seite fühlt es sich aber gut an. Für mich ist es wichtig, dass mein Beruf immer wieder eine Herausforderung darstellt. Das trägt viel zur eigenen Zufriedenheit bei und es freut mich, eine tolle Position im Team gefunden zu haben, in der ich mich wohlfühle – und genau da bin ich angekommen!

Ein Wort, mit dem man dich beschreiben kann:

Loyal.

Ein Wort, das am besten beschreibt, wie du arbeitest:

Strukturiert.

Warum hast du dich für deinen Beruf entschieden?

Ich habe schon so einiges ausprobiert in meinem Leben und gemerkt, dass ich mich in der Werbebranche sehr wohlfühle. Ich mag es von kreativen Menschen umgeben zu sein. Erweitert den eigenen Horizont ungemein.

Wie würdest du deinen Beruf bezeichnen?

Ich denke, die Herausforderung in meinem Beruf ist es, den Überblick zu behalten. Ich habe auf der einen Seite die teils unangenehme Position, „streng“ zu sein und auf gewisse Dinge zu beharren, damit alles rechtzeitig passiert bzw. dort ist, wo es hin soll (Hat manchmal etwas ganz leicht Pädagogisches ;-) ). Auf der anderen Seite bin ich diejenige, bei der vieles zusammenläuft und das gibt mir das Gefühl, meinen Job nicht schlecht zu machen.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Kaffee – vorher geht wenig bis gar nichts. Eines der ersten Dinge, die ich morgens mache, ist, meinen Posteingang zu checken, Mails zu beantworten, zu schauen ob Termine bei uns in der Agentur stattfinden etc. Mein Job beinhaltet viele Zahlen und Aufstellungen, welche die Grundlage für Finanzentscheidungen von Pulpmedia sind. Da in meinen Aufgabenbereich auch das Controlling fällt, ist ein großer Teil des Tages damit verplant, die Finanzen zu checken, alle Rechnungen rechtzeitig an den Kunden zu schicken, den Kontostand im Auge zu behalten, aktuelle Projekte immer wieder mit den Projektleitern zu besprechen, um kontrollieren zu können, ob diese auch aktuell und im geplanten Rahmen sind bzw. korrigiert werden müssen. Und natürlich viel Organisatorisches, das so ein Agenturleben eben mit sich bringt.

Sandra Arbeitsplatz Sandras Arbeitsplatz bei Pulpmedia.

Was gefällt dir an deiner Arbeit am meisten?

Ich liebe meine Kollegen – jeden einzelnen von Ihnen. Wir haben in unserem Team eine unglaublich gute Dynamik. Ich freue mich täglich über jeden einzelnen, der bei der Türe hereinspaziert. Natürlich gefällt es mir auch, die kreativen Prozesse mitzuerleben. Und wenn dann immer wieder einer meiner lieben Kollegen seinen Espresso bei mir an der „Theke“ trinkt und geplaudert wird, weiß ich, dass ich so einiges richtig mache.

Wenn du jetzt nicht im Office Management wärst, welchen Beruf hättest du ergriffen?

Ich denke, ich hätte meinen „Ausflug“ in die Gastronomie verlängert. Aber nicht mehr nachts hinter der Bar, sondern eher im organisatorischen Bereich. Aber ich wurde in meinem Leben schon des Öfteren eines Besseren belehrt – es kommt ja am Ende immer anderes als man denkt bzw. plant.

Wo holst du dir die in deinem Job nötige Inspiration?

Ich bin tagtäglich von kreativen Köpfen umgeben – das ist ausreichend Inspiration für mich.

Welche Musik hörst du während der Arbeit?

Bei mir ist Musik hören leider etwas schwierig, da fast alle Anrufe, die zu uns kommen, bei mir landen.

Welchen Blog kannst du uns empfehlen?

Ich bin ein Fan von Urlaubsguru - Angebote checken, Augen zu machen, Gedanklich abheben und tausende Urlaube planen (auch wenn sich leider nicht alle realisieren lassen). Nicht zu vergessen: Diverse Mode- und Lifestyle Blogs… bin ja auch nur ein Mädchen ;-)

Welche Websites besuchst du täglich?

Standard.at, Facebook.com, gmx.at und Instagram.com

Wer ist dein berufliches Vorbild?

Ich habe kein direktes berufliches Vorbild. Ich bewundere generell Menschen, die es schaffen, im Beruf erfolgreich zu sein – diesen Erfolg auch genießen zu können und eine gute „Work-Life-Balance“ leben.

Abgesehen von Handy, Tablet und Computer – auf welches Gadget kannst du nicht verzichten?

Ich bin so absolut nicht Gadgetaffin –sorry! Aber verzichten kann ich auf so einiges nicht ;-)

Auf welche Apps, Softwares oder Tools kannst du einfach nicht verzichten?

Google Maps – was würde ich nur ohne Google Maps machen? Ich bin schließlich orientierungstechnisch eine Katastrophe. Whats App – bin dann doch eher der kommunikative und mitteilungsbedürftige Mensch. Spotify – was wäre ein Spaziergang an einem lauen Sommerabend ohne die passenden Klänge?

Wenn du einen TED-Talk halten könntest, welches Thema würdest du behandeln?

Über bewusstes Leben im Jetzt und darüber, die Gegenwart nicht mit Gedanken, Ängsten und Sorgen über die Zukunft zu beschweren.

Welcher war der beste Ratschlag, den du jemals bekommen hast?

Schwer zu sagen. Kontrolle abgeben und dem Leben soweit zu vertrauen, dass am Ende alles gut wird – das war ein guter Ratschlag.

In welcher alltäglichen Sache bist du besser als andere?

Ich denke, dass jeder weiß, dass ich jemand bin, der auch mal abseits vom Agenturleben ein offenes Ohr für Privates hat.