Pulpmedia Spotlight: Christoph Ameseder, Art Director (Unit für digitale Kampagnen)

von Christoph Ameseder

10. Oktober 2017

Christoph Ameseder ist Art Director bei Pulpmedia. Wo er sich die nötige Inspiration für seinen Job holt und warum er seinen Großvater als sein berufliches Vorbild sieht, lesen Sie hier.

Ein Wort, mit dem man dich beschreiben kann:

ruhiglaut

Ein Wort, das am besten beschreibt, wie du arbeitest:

bissig

Warum hast du dich für deinen Beruf entschieden?

Der Beruf hat sich für mich entschieden. Ich bin ihm seit dem Kindergarten einfach gefolgt.
Ich hätte, wären die Umstände andere gewesen, auch Tischler, Musiker oder Busfahrer werden können.

Wie würdest du deinen Beruf bezeichnen?

Wankelmütig, disruptiv, täglich neu. Morgen ist kein Stein mehr auf dem anderen und wir würden nichts mehr verstehen, wenn wir 10 Jahre in die Zukunft reisen würden und unseren Job in dieser Zeit ausüben müssten.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Abenteuerlich, schnell, mit Zigarettenpausen.

Was gefällt dir an deiner Arbeit am meisten?

Obwohl man die Welt nicht im großen Stil verändern kann und im Grunde eh alles wurscht ist, hat man hier das Gefühl, sie zumindest ein kleines Stück besser, schärfer, spannender machen zu können. Und wenn man will, kann man richtig rocken.

Wenn du jetzt nicht im Bereich Grafik tätig wärst, welchen Beruf hättest du ergriffen?

Das müsste man den Beruf fragen, der in der 2. Reihe gestanden ist und mich nicht ergriffen hat; dieser hier ist die Ausgeburt der Zeit und der Umstände.

Wo holst du dir die in deinem Job nötige Inspiration?

Ich setze mich hin und horche, ich spaziere und schaue.

Welche Musik hörst du während der Arbeit?

Je nachdem, welchen Job es zu erledigen gilt und welche Schichten in mir ich dafür entflammen muss – von gar keiner Musik über maximal melancholisch bis hin zu den schwersten und lautesten Ausgeburten der Hölle.

Welchen Blog kannst du uns empfehlen?

Keinen.

Welche Websites besuchst du täglich?

Zeit.de, radioeins, Spotify

Wer ist dein berufliches Vorbild?

Mein Großvater – er arbeitet noch immer, weil es ihn mit Freude erfüllt. Und er hat mit knapp 90 Jahren noch nicht einen Tag über den Ruhestand nachgedacht.

Abgesehen von Handy, Tablet und Computer – auf welches Gadget kannst du nicht verzichten?

Auf mein Klavier und mein Küchenmesser.

Auf welche Apps, Software oder Tools kannst du einfach nicht verzichten?

Alexa Saunasteuerung, Adobe Gesamtpaket, Akkuschrauber

Wenn du einen TED-Talk halten könntest, welches Thema würdest du behandeln?

Wie kommt die dekonstruktivistische Typographie à la Carson zurück in den Salon des langweiligen Flat-Designs der Gegenwart.

Welcher war der beste Ratschlag, den du jemals bekommen hast?

Scheiß dir nix – mach es, Professionalität gibt es nicht.

In welcher alltäglichen Sache bist du besser als andere?

In keiner.

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