Evelyn Pirklbauer erdenkt in der Content Unit von Pulpmedia Konzepte und Text, feilt daran und poliert sie, bis sie perfekt sind.

Ein Wort, mit dem man dich beschreiben kann:

genau (andere würden es pedantisch nennen).

Ein Wort, das am besten beschreibt, wie du arbeitest:

genau (andere würden es definitiv pedantisch nennen).

Warum hast du dich für deinen Beruf entschieden?

Zufall. Und man sollte doch machen, was man am besten kann. Das passte zufällig zusammen.

Wie würdest du deinen Beruf bezeichnen?

Kreativ und Regeln folgend, abwechslungsreich und gleichförmig, herausfordernd und erfahrungsabrufend – und genau darum mag ich ihn.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Schreibtisch Evelyn Pirklbauer

Oft müssen Aufgaben spontan erledigt werden. Damit ich trotzdem nicht den Überblick verliere, brauche ich Listen (Trello) und einen aufgeräumten Schreibtisch. Denn: Chaos am Schreibtisch = Chaos im Kopf.

Was gefällt dir an deiner Arbeit am meisten?

Dass ich mich einerseits an Regeln orientieren kann – wenn’s um Text und Sprache geht – und dass ich andererseits auch alle Regeln brechen darf – wenn es um Kreatives geht.

Wenn du jetzt nicht im Bereich Content Marketing tätig wärst, welchen Beruf hättest du ergriffen?

Ich wäre vermutlich Tierärztin oder Schriftstellerin geworden. Das lange Studium und die verpflichtende Fleischbeschau haben mich bei dem einen, das Hungerleiden beim anderen abgeschreckt.

Wo holst du dir die in deinem Job nötige Inspiration?

Beim Lesen, Lesen und nochmal beim Lesen.

Welche Musik hörst du während der Arbeit?

Gar keine. Bei einem Seminar wurde mir bescheinigt, dass ich eine visuelle Kinästhetin mit auditivem Stresskanal sei. Übersetzt: Ich brauche einfach Ruhe, um mich konzentrieren zu können.

Welchen Blog kannst du uns empfehlen?

Ich lese viel, aber sehr wenig wirklich regelmäßig. Das gehört jedoch dazu:

Zwiebelfisch (alt, aber gut)

fotoexpresso.de

Zeit online

„Offline-Blog“: Die Zeit (wenn am Esstisch genug Platz ist)

Welche Websites besuchst du täglich?

Facebook, Instagram, duden.de

Wer ist dein berufliches Vorbild?

In Sachen Sprache: Wolf Schneider.

In Sachen Begeisterung wecken und Präzision: Roger Willemsen.

In Sachen „goschat“ sein: Ina Müller.

Abgesehen von Handy, Tablet und Computer – auf welches Gadget kannst du nicht verzichten?

Auf meine Kamera – und damit meine ich nicht dieses Dingerl am Handy.

Auf welche Apps, Softwares oder Tools kannst du einfach nicht verzichten?

Word, Slack, Lightroom

Wenn du einen TED-Talk halten könntest, welches Thema würdest du behandeln?

Nur gute Texte wirken. Und gut bedeutet konkret: Einfach formuliert. Verständlich.
„Gebäck“ erzeugt kein klares Bild im Kopf. „Semmeln, Salzstangerl, Flesserl“ schon.

Welcher war der beste Ratschlag, den du jemals bekommen hast?

Meine Oma sagte immer „Danke. Danke, dass i nu da sein derf.“ Ich find es ganz gut, sich das hin und wieder in Erinnerung zu rufen. Meine Oma ist leider nicht mehr da.

In welcher alltäglichen Sache bist du besser als andere?

Fehler finden, mit Hunden kommunizieren, Tiramisu machen.