Der selbstbetitelte Videospiel-, Film- und Seriennerd Alexander Doppler hat nie bewusst die Entscheidung für ein Dasein in der Werbebranche getroffen und ist dennoch bei Pulpmedia gelandet - uns freut das natürlich wahnsinnig! ;-)

Ein Wort, mit dem man dich beschreiben kann:

Hilfsbereit.

Ein Wort, das am besten beschreibt, wie du arbeitest:

Genau.

Warum hast du dich für deinen Beruf entschieden?

Eine bewusste Entscheidung für die Werbebranche gab es so eigentlich nie. Ich hatte das Glück, dass Pulpmedia damals einen Praktikanten suchte. Mein Aufgabenbereich bestand für BIPA den Youtube-Kanal zu betreuen, Annotations zu setzen und dergleichen. Nachdem das Projekt abgeschlossen war, wurde ich meinem jetzigen Kollegen und besten Abteilungschef Stefan zugeteilt und der führte mich in die Welt der Zahlen und dem analytischen Daseins ein (vor allem Google AdWords und Google Analytics). Anscheinend war die Chefität gar nicht mal so abgeneigt von meiner Leistung (und vielleicht sogar Persönlichkeit), dass sie mir nach einem halben Jahr Praktikum eine Fixanstellung angeboten haben.

Wie würdest du deinen Beruf beschreiben?

Zahlen, Zahlen und noch mehr Zahlen. Und am Monatsende die Zahlen in Worte fassen.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Arbeitsplatz Blex Alexanders Arbeitsplatz bei Pulpmedia.

Erstmal begrüßt man alle, wenn man das Büro betritt mit einem wunderschönen „Morgeeen“! Danach geht's ans Mail und Trello-Board checken. Wenn neue Kampagnen anstehen, werden die sofort eingebucht. Wenn das abgeschlossen ist, werden die ersten Accounts begutachtet, ob die Zahlen eh alle stimmen. Danach werden die laufenden Projekte so lange optimiert, bis mein Abteilungschef zufrieden ist.

Was gefällt dir an deiner Arbeit am meisten?

Als erstes sticht vor allem die super Atmosphäre im Büro heraus. Man kommt hier rein und merkt, dass das Umfeld einfach eine Freude an der Arbeit hat. Ebenso bin ich sehr froh darüber, dass ich irgendwie mit allen Abteilungen zusammenarbeite. Wenn neue Kampagnen anstehen, geht's von der Zusammenarbeit der Projektleitung übers Accounting bis hin zur Grafik und Content, aber auch ab und zu zur Programmierung. Je nach Projekt arbeitet man als Zahlenheini und Analyst auch mit den Kreativen zusammen, eine witzige Welt.

Wenn du jetzt nicht im Bereich Ad Operations wärst, welchen Beruf hättest du ergriffen?

Ging's nach dem Vergangenheits-Alex mit 6 oder 7 Jahren, wäre ich jetzt Astronaut oder Tennisprofi. Von dem her wusste ich schon immer ganz genau, in welche Richtung sich mein berufliches Leben entwickeln wird. ;-)

Wo holst du dir die in deinem Job nötige Inspiration?

Bei diversen Meetings und beim Zusammensitzen mit Leuten, mit denen man auch mal bei einem gepflegten Bierchen über die Arbeit quatschen kann.

Welche Musik hörst du während der Arbeit?

In der Regel Metal mit einer Prise Katy Perry. Auf Heavy Rotation läuft im Moment jedoch „The Ghost Inside“, die mir der Chef Himself - Robert - empfohlen hat. Danke nochmals dafür!

Welchen Blog kannst du uns empfehlen?

Ich bin jetzt nicht so der große Blogleser – außer es geht um Film, Serien oder anderes Nerdtum. Dann kann ich slashfilm.com sehr empfehlen.

Welche Websites besuchst du täglich?

Außer den üblichen Verdächtigen – Facebook, Google, Twitter (arbeitsbedingt) – sind es dann orf.at, derstandard.at, sowie BILD.de (aber nur wegen der Schlagzeilen, geklickt wird da nichts!).

Wer ist dein berufliches Vorbild?

Ein berufliches Vorbild habe ich jetzt in dem Sinn nicht. Ich bin nur sehr von meinem Abteilungsleiter Stefan (oder auch Ecki genannt) beeindruckt. Wenn man den Ecki ein bisschen besser kennt, fällt einem auf, dass er ab und zu ein bisschen schusselig und tollpatschig ist. Was man aber im Arbeitsalltag so gut wie nie zu spüren bekommt. Er ist immer fokussiert und überrascht mich dann wieder total wie zielstrebig und organisiert er an die Arbeit herangeht.

Abgesehen von Handy, Tablet und Computer – auf welches Gadget kannst du nicht verzichten?

Auf meine Konsolen. Angefangen vom alten SNES bis hin zur Playstation 4. Ebenso nicht auf Beamer und Kopfhörer, um vollkommen im Sumpf des Nerdtums zu versinken.

Auf welche Apps, Softwares oder Tools kannst du einfach nicht verzichten?

Netflix, FotMob, Swarm, WhatsApp, Amazon App, lieferservice.at (unglaublich, aber wir sind in einer Zeit angekommen, wo ich mir so mir nichts dir nichts ein Dürüm nach Hause bestellen kann, wie geil ist das den bitte?!)

Wenn du einen TED-Talk halten könntest, welches Thema würdest du behandeln?

Was mich immer ein bisschen nervt, sind am Montag in der Früh die Suderanten, die mit ihren Memes meinen, dass sie ja so unglücklich sind, weil sie jetzt wieder arbeiten müssen.

  • Sei froh, dass du eine Arbeit hast, in so einer Zeit wie jetzt gerade.
  • Wenn dir der Job nicht gefällt, bist du wahrscheinlich im falschen Umfeld oder sogar in der falschen Branche.

Darum würde ich sagen: Überleg dir, was du wirklich machen willst!

Welcher war der beste Ratschlag, den du jemals bekommen hast?

Ein bisschen abgedroschen, aber einfach nur: Mach immer das, was dich glücklich macht.

In welcher alltäglichen Sache bist du besser als andere?

In der Hinsicht bin ich wie sonst auch immer etwas bescheiden ;-). Ich denke, dass ich so manches ganz gut kann (alles was sich um Computer und Technik dreht, aber auch handwerklich glaube ich ein gewisses Händchen zu haben), nur wirds immer wen geben, der etwas noch toller und besser kann.