Matthias ist bereits 2007 als Web-Entwickler zu Pulpmedia gestoßen und 2009 zum CTO und in den Kreis der Gesellschafter aufgestiegen.

Ein Wort, mit dem man dich beschreiben kann:

Gelassen.

Ein Wort, das am besten beschreibt, wie du arbeitest:

Fachübergreifend.

Warum hast du dich für deinen Beruf entschieden?

Meine erste Website habe ich damals für unsere Schülerzeitung gemacht. Die ist übrigens noch immer online: WANTED - All On Line

Trotz dieses digitalen Kunstwerks aus den 90ern musste ich mir irgendwann eingestehen, dass aus mir kein Designer wird und mir die kalte Logik der Programmierung deutlich mehr liegt. Trotzdem wollte ich mein Können in der Kreativbranche einsetzen und bin damit im Online Marketing gelandet.

Wie würdest du deinen Beruf bezeichnen?

Nachdem ich in viele Projekte gleichzeitig involviert bin, als sehr abwechslungsreich. Wir arbeiten viel an Kampagnen, die immer wieder neue Ideen beinhalten. Außerdem geht die technische Entwicklung stetig voran und ich muss einerseits die Trends herausfiltern, die für unsere Kunden interessant sein könnten, andererseits neue Technologien erkennen, die uns die Umsetzung erleichtern.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Matthias Arbeitsplatz Matthias Bauers Arbeitsplatz bei Pulpmedia

Mein Arbeitstag startet um 9:00 Uhr und ich hole mir zuerst mal ein Glas Wasser und einen Kaffee. Ich checke dann meine Mails, doch was danach kommt, ist von Tag zu Tag sehr unterschiedlich. Ich bin bei Projekten in verschiedenen Rollen tätig: Ich überprüfe Konzepte auf ihre technische Machbarkeit, bin dann bei der Umsetzung das Bindeglied zwischen Accounter und Entwicklungsabteilung und mache meistens auch die Qualitätssicherung.

Darüber hinaus manage ich unsere technische Infrastruktur, was dafür sorgt, dass mir zwischen „Matthias, das WLAN geht nicht!“ und diversen Server Alerts selten langweilig wird.

Was gefällt dir an deiner Arbeit am meisten?

Das Zusammenspiel von Technik und Kreativität finde ich spannend und mit jeder neuen Kampagne können wir uns neue Ideen ausdenken und verwirklichen.

Wenn du jetzt nicht im Bereich Development tätig wärst, welchen Beruf hättest du ergriffen?

Hätten sie mich an der FH Hagenberg damals nicht genommen, wäre meine zweite Wahl Publizistik und Englisch gewesen. Der Technik wäre ich dann wohl in journalistischer Weise treu geblieben.

Ansonsten habe ich während dem Studium noch mit einer Karriere als Kameramann geliebäugelt und danach wollte ich eigentlich als Grafikprogrammierer im Videospielbereich losstarten.

Wo holst du dir die in deinem Job nötige Inspiration?

Ich höre unterwegs gerne Podcasts über Wissenschaft, Videospiele und Comedy. Wer sich davon inspirieren lassen möchte: https://player.fm/matt2314/fm

Welche Musik hörst du während der Arbeit?

Von Alternative bis Abba: https://open.spotify.com/user/matt2314

Welchen Blog kannst du uns empfehlen?

http://www.themarysue.com/

Welche Websites besuchst du täglich?

Google, Facebook, Trello, YouTube.

Wer ist dein berufliches Vorbild?

Muss man sowas haben?

Abgesehen von Handy, Tablet und Computer – auf welches Gadget kannst du nicht verzichten?

Xbox One und PS4.

Auf welche Apps, Software oder Tools kannst du einfach nicht verzichten?

Nachdem ich das Video schauen von meinen vielen abonnierten Channels auf YouTube zu umständlich fand, habe ich mir meinen eigenen Viewer geschrieben: http://ytviewer.matt2314.com

Wenn du einen TED-Talk halten könntest, welches Thema würdest du behandeln?

Man kann nicht alles wissen oder wieso man nicht zu allem eine Meinung haben sollte: https://youtu.be/x8Afv3U_ysc?t=3m32s

Welcher war der beste Ratschlag, den du jemals bekommen hast?

„Die kochen auch nur mit Wasser“ hat mir geholfen, mich nicht von professionellen Fassaden einschüchtern zu lassen. Andererseits ist das auch wichtig, um den Perfektionisten in mir im Zaum zu halten.

In welcher alltäglichen Sache bist du besser als andere?

Turning it off and on again.