Mit Vine hat man genau sechs Sekunden Zeit. Sechs Sekunden, um der Welt da draußen mitzuteilen, was man in diesem Augenblick gerade mitzuteilen hat. Denn der neue Mobile Service von Twitter limitiert die Kurzvideos, die man über die App drehen und hochladen kann, auf genau diese, zugegeben sehr kruze, Zeitspanne.

vine screenshot Screenshot von vine.

Es heißt also kreativ werden und sich an das eine oder andere Video in Stop-Motion-Manier zu wagen. Ob man nun eine kleine Geschichte mit Pappfiguren erzählt, das theatralische Ableben des Mittagspausensnacks bebildert oder seine aktuelle Gemütslage mit außergewöhnlichen Grimassen zu einem Looping Video insziniert - mit Vine stehen den UserInnen die künstlerischen Türen offen.

Vine Videos können direkt auf dem Portal, auf Facebook sowie Twitter geteilt werden. Dies muss man jedoch sofort entscheiden. Es gibt keinerlei Möglichkeit, bereits erstellte Videos erst im Nachhinein zu teilen.

Derzeit können nur UserInnen von iPhone und iPod Touch das App herunterladen. Zudem sind alle Videos, die man auf dem Portal hochlädt, öffentlich einsehbar. Laut dem Mobile Service wird aber gerade an erweiterten Sicherheitseinstellungen gearbeitet.

Fazit zu vine

Da Vine ein sehr neues Mobile Service ist, können ab und an ein paar Bugs auftauchen und den UserInnen die Freude über die neue App trüben. Doch das nächste Update wird mit Sicherheit nicht lange auf sich warten lassen.

Mit viddy war ich nicht so glücklich, vine scheint auf den ersten Blick den besseren Zugang zu Kurzvideos gefunden zu haben. Ich bin gespannt, wie sich der Dienst entwickelt.